Unsere ungewöhnliche Form der Begleitung befand sich viele Monate in einer Experimentierphase. In diesem Sommer ist ein Team entstanden, welches den Erfahrungsräumen nun eine Basis gibt.

 


 

Katrin

Was bewegt uns als Menschen? Was trennt uns und was hält uns zusammen?

 


 

Lisa

Ich steh auf Sonnenaufgänge, obwohl ich gerne lange schlafe, rieche gerne Räucherstäbchen, spiele  Didgeridoo, liebe Cola (leider) und meinen Hund Timmi, ich mach mir immer Doppelschleifen in die Schuhe, mag die Haptik von Billardkugeln, höre Drei ??? zum einschlafen, hab gerne kurze Fingernägel, liebe Koriander, steh auf kitesurfen, mag Kaurimuscheln, schreibe wahnsinnig gerne und bringe mir aus Urlauben Sand, Erde, Steine und Muscheln mit. Ich mache Yoga, bin linkspolitisch ausgerichtet, ernähre mich vegan und versuche auf Nachhaltigkeit in meinem Leben zu achten.

Ich habe Medizin studiert und 4 Jahre als Ärztin und Therapeutin in einer Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie gearbeitet, ein Jahr in der Psychiatrie und ein Jahr in einer internistischen Notaufnahme. Die Weiterbildung zur Psychotherapeutin habe ich begonnen aber noch nicht abgeschlossen.

 


 

Lotte

Im November 2016 begann die experimentelle Reise mit den Erfahrungsräumen für mich, nachdem ich das erste 5-tägige Seminar besuchte und seitdem keines mehr missen wollte. Für mich war es eine besonders wertvolle Entdeckung, meine Sensibiltät als etwas Positives und hilfreiches und die Bestätigung meiner, auch subtilen Wahrnehmungen zu erleben. Dort begann ich mich, neben dem intensiven Durchleben eigener emotionaler und spiritueller Prozesse immer mehr bewusst in der Begleitung von Prozessen zu erleben – in Stille, Berührungen, intuitiver Musik (vor allem Gesang und Tönen) und in Sprache.

Mein aktivistisches Wirken findet immer wieder in selbstorganisierten, nicht-kommerziellen Projekten, z.B. mit dem Netzwerk living utopia (utopival, MOVE utopia), dem Klimacamp oder innerhalb der Postwachstumsbewegung Raum. Innerhalb dieser Projekte interessiere ich mich vor allem für die gruppeninternen Prozesse. Zum Studium der Erziehungs- und Theaterwissenschaften zog es mich nach Mainz und war dort in der Erwachsenenbildung tätig, z.B. in Seminaren zu sozialen Themen sowie zu Tanz, Theater und Natur.

Letztendlich bin ich viel zu komplex, als dass ich mich hier selbst beschreiben könnte. Ich freue mich viel mehr auf Erfahrungen mit euch 🙂

 


 

Malo

Hatutu!

Hadüdü hadüsüy y

I ni wa sa tu

Ich kommuniziere am liebsten mit Lauten, Blicken, Seufzern, Berührungen und Gesten. Obwohl Reden wie ein Wasserfall auch eine Spezialität von mir ist. Ich versteh mich als Feminist, Antikapitalist, Entwicklungskritiker und Graswurzelaktivist. Gleichzeitig, und das ist in dem Spagat nicht immer leicht aushaltbar, verstehe ich mich als spirituelles Wesen, welches die Vielfalt menschlicher Bewusstseinsformen erforscht. Meine Hauptthemen sind Kommunikation und Macht; Wer handelt wann, wie, über was, und warum? Was ermöglicht diese Handlung, was verunmöglicht sie? Wie hängt das mit gesellschaftlichen Verhältnissen zusammen und wo sind Handlungsspielräume diese zu durchbrechen, bzw. die eigenen emotionalen und mentalen Infrastrukturen zu überwinden…

Nach einigen Jahren des Reisens, habe ich Erziehungswissenschaft, Philosophie und Anthropologie studiert, Weiterbildungen in systemischer Beratung und Gestalttherapeutischer-Begleitung unternommen und versucht „gut“ zu leben. Seit 2014 versuche ich mich in Leipzig in verschiedenen Formen als Selbstwirksam zu erleben und dabei meinen Werten gerecht zu werden und mein Brot zu „verdienen“.

 


 

Timmi

Moin, ich bin Timmi, der Hund. Ich liebe Menschen und Stöcke, am liebsten mag ich Menschen mit Stöcken. Ich esse gern alles was feucht ist und/oder stinkt. Ich bin ein bisschen hektisch und reizoffen, aber wenn man mich braucht bin ich zur Stelle.

Was ich kann? Ich stupse an, schnüffel, bring zum lachen, erschrecke, irritiere, lecke tröstend, fordere gestreichelt zu werden, mache Angst, nehme Angst, spiele, entspanne, führe zusammen, halte den Fokus, vergesse keinen und bettel immer, um was zu knabbern.